Falls es noch nicht alle mitbekommen haben sollten, aber das 178. Oktoberfest steht unmittelbar vor der Tür. Aus der ganzen Welt zieht es die Menschen zum feiern, schunkeln und Bier trinken für knappe 3 Wochen lang auf die Münchner Theresienwiese. Ganz wichtig bei all dem Getanze und Gefeiere ist natürlich ein standesgemäßes Outfit. Traditionell trägt Mann natürlich Lederhose und Karohemd und die Damen schmeißen sich in ein sexy Dirndl. Doch was, wenn der eigene Kleiderschrank Dirndl oder Lederhose nicht hergibt? Mal im Ernst, wann, außer zum Oktoberfest, zieht ein Nicht-Bayer denn mal eine Tracht an? So gut wie nie würde ich behaupten. Doch was tun, wenn man auch ohne Dirndl oder Lederhose angemessen im bayrischen Stil feiern möchte? Hier ein paar kleine Tipps…

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Man schlendert durch einen Laden, verliebt sich in ein Teil, probiert es an und dann…dann kommt die böse Überraschung, es passt einfach nicht! Eine Nummer größer, eine Nummer kleiner, aber es hilft alles nichts, der Schnitt passt einfach nicht zu den eigenen Proportionen. Solch eine oder so eine ähnliche Situation hat doch sicher schon jeder einmal erlebt. Und das ist auch kein reines Frauending, besonders bei Hemden, haben es die Herren der Schöpfung manchmal gar nicht so leicht. Besonders da kommt es auf Qualität an, besonders da fällt es auf, wenn es nicht hundertprozentig passt und die Designer schneidern nun mal nicht nur individuell für Sie, sondern versuchen einheitliche Maße, die jedem so ein bisschen passen, abzudecken. Dann kneift es am Rücken, die Ärmel sind zu kurz, die Knöpfe spannen…alles andere als schön! Doch was ist die Alternative?

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Wirft man einen Blick aus dem Fenster, so könnte man doch wahnsinnig werden. Regen, Regen und nochmals Regen! Ungemütliche Temperaturen und alles ist in ein freundliches Grau getaucht. Doch es ist nicht etwa Herbst oder April, der ja bekanntlich macht was er will. Leute, es ist Juli, ein Sommermonat, in dem man üblicherweise zarte Sandalen und luftige Kleider trägt, die Sonne genießt und sich ab und an ein Eis gönnt. Doch soll man sich wegen dem Mistwetter die gute Laune verderben lassen und den Juli in den eigenen vier Wänden verbringen? Auf gar keinen Fall! Und wie sagt Opi immer so schön, „es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung!“ Read the rest of this entry »

So ziemlich jede Frau könnte in einen Shoppingrausch verfallen, wenn es um das Thema Schuhe geht. Die immense Auswahl an verschiedenen Modellen und die ständig wechselnden Trends legitimieren unseren doch recht vollen Schuhschrank und geben uns in regelmäßigen Abständen einen Grund unbedingt neue Schuhe kaufen „zu müssen“.  Zu jedem Outfit gehört schließlich das perfekte Paar Schuhe. Es können gar nicht genug Schuhe sein eigen genannt werden. Und auch diese Saison darf die Damenwelt sich auf einen neuen, alten Trend freuen. Es geht hoch hinaus, das Must-Have des Sommers schimpft sich Plateauschuh!

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Written on May 25th, 2011 , Clothing, Must Haves, Trends Tags: , ,

Mein Name ist Resi und als ich klein war wohnte ich in einer Holzhütte weit oben auf der Alm. Mein Bruder Franzl und ich tanzten Ringelreihen über edelweißblühende Wiesen und tummelten uns mit den Gamsen. Das satte Grün meines Dirndls leuchtete mit moosbewachsenen Lichtungen um die Wette. Franzl konnte man in seiner Krachledernen vor den rauhen Stämmen der Eichen  kaum ausmachen. Während der Franzl sich mit dem Papa im Schuhplatteln übte, jodelten die Mama und ich dazu und putzten Schwammerln für die bevorstehende Brotzeit. Wenn die Wolpertinger sich aus dem Dickicht der umliegenden Wälder hervorwagen, lagen wir bereits auf duftendes Heu gebettet und träumten von klaren Gebirgsbächen.

JA ich komme aus Bayern, doch NEIN so ist es dort nicht unbedingt. Doch allein das Wort Bayern scheint bereits den Vorhang des Kopfkinos beiseite zu schieben. Die Vorstellung der Klischees beginnt. Man denkt an Dirndl, Lederhosen, Heidi und den Geißenpeter.

Noch in Bayern lebend stellten ich und meine Jugendfreunde uns in Punk-Attitüde vor katholische Dorfkirchen und somit auch irgendwie – sei es nun bewusst oder unbewusst – gegen das System. Zumindest das bayerische. In Berlin stets auf meine „ausländische Sprachfärbung“ angesprochen, stelle ich heute nach etlichen Jahren fern der Heimat, klitzekleinen Hauch Lokalpatriotismus an mir fest. Beim Blick in den Spiegel sehe ich wie sich bisweilen kleine Trachtenelemente in meinen „Berlin-Mitte-Mädel“ Kleidungsstil eingeschlichen haben. Zu einem Kranz flecht ich mir das Haar hin und wieder,  sollte der Wecker bereits einmal beim ersten Mal klingeln erhört worden sein oder wenn nicht, dann eben mal festlich zum Sonntage.

Letztens ertappte ich mich sogar beim Gedanken wie ich mich wohl in einem Dirndl machte. Ein Dirndl! Doch seien wir einmal ehrlich, die Dirndl-Mode ist eine feine Sache. Variierend in Schnitt, Farbe und Länge, ergänzt um Mieder und Schürze wird das Tragen dieser Tracht höchstens durch den Unwillen nicht aber wie sonst so oft durch die Figur ihrer Trägerin reglementiert. Geschickt schnürt es, kaschiert es und hebt hervor was man eben hat oder auch nicht hat. Es steht drallen Madeln ebenso wie dürren, großen wie kleinen. Bequem ist es obendrein und in den Augen einiger Betrachter auch durchaus sexy. Selbst in die japanische Manga-Szene hat es das Dirndl geschafft. Aus orientalischen Stoffen gefertigte Dirndl-Entwürfe der Münchner Designerin Anina W könnten unter Umständen sogar den einen oder anderen Fürsten des Abendlands verzaubern. Bei diversen Burlesque-Parties im Hauptstädter Raum hingegen betörten andere ihrer Modelle vermutlich nicht  nur den Türsteher. Doch auch im Rahmen des Neo-Trachten-Trends findet das Dirndl Einzug in den Designer Himmel der Haute Couture und in Kollektionen wie von Christopher Kane wurden bereits Dirndl-Elemente sichtbar. Ob man nun ein Fan von Rustikalerotik ist, sich dem Dirndl als Fetisch nähern möchte oder einfach nur Tante Traude an ihrem 70. Geburtstag einen Tag lang das Gefühl geben möchte, ihr Kommunionsgeschenk sei immer noch so toll wie damals –  man selbst übrigens auch da man es noch hineingeschafft hat. Der Schnürung sei Dank.

Und seien wir doch noch einmal ehrlich, welche Frau wünscht sich nicht insgeheim an manchen Tagen mal eine Prinzessin zu sein – auch dies macht das Dirndl möglich.

Written on March 23rd, 2011 , Clothing, Lifestyle, Must Haves, Trends Tags: , , , , ,

Liebe Leute, bald ist es so weit, der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten. Mit den ersten Sonnenstrahlen und den wieder angenehmen Temperaturen verändert sich auch unsere Umgebung. Hier und da schießen frische, grüne Knospen hervor, einige Krokusse bahnen sich den Weg durch die Erde zu uns ans Tageslicht, Vögel zwitschern fröhlich und auch die Menschen kriechen wieder aus ihren Winterlagern hervor. Das Leben spielt sich endlich wieder draußen ab. Frühlingsgefühle wo man auch nur hinsieht. Warum also nicht den Gute-Laune-Frühling auch in den eigenen Kleiderschrank holen? Mit frühlingshaften Blumenmustern sind Endorphine garantiert! Read the rest of this entry »

Wie oft schließen wir die Augen und stellen uns vor, wie wir am Strand liegen, Eis essen oder uns einfach nur im kühlen Nass erfrischen. Wie gerne würden wir schon jetzt kurze Röcke, Kleidchen, leichte Tuniken und Co. tragen. Ach wenn doch nur schon Sommer wäre… Zumindest in einer Hinsicht können wir schon ein wenig vom Sommer träumen: Beim Anblick der Sommeraccessoire-Trends 2011! Auch für den kommenden Sommer haben sich die Designer in Sachen Accessoires wieder richtig etwas einfallen lassen. Eines kann gesagt werden, es wird lässig! Ein Traum für die Frauenwelt, top gestylt und trotzdem bequem, was will man mehr? Read the rest of this entry »

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Design, Clothing and Lifestyle Journal